Prima Partner
Begleithunde für Behinderte e.V.,
Homburg / Saar
Unser Verein
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, 1997 gegründet, mit dem Ziel, Behindertenbegleithunde (BBH) für Rollstuhlfahrer, Gehörlose und behinderte Kinder auszubilden. Warum benötigt man dazu in Deutschland einen Verein? Im Gegensatz zur Ausbildung und Anschaffung von Blindenführhunden, bei denen die öffentliche Hand ganz die Finanzierung übernimmt, werden BBHs noch in keiner Weise von Krankenkassen oder ähnlichen Institutionen bezahlt. Der oder die Behinderte müsste daher die Kosten für solch einen Hund, die sich bei Prima Partner e.V in etwa auf 7500 Euro belaufen, aus der eigenen Tasche bezahlen. Unser Verein ist allerdings der Meinung, dass nicht die finanzielle Situation eines Behinderten ausschlaggebend sein darf, sondern allein seine Bedürftigkeit. Sollte ein Behinderter nur teilweise diese Summe aufbringen können, so ist dies für uns kein Grund, ihm keinen Hund zu geben. Um dies zu ermöglichen, sind wir auf ständiger Suche nach Sponsoren. Ausgebildet werden die Hunde von unserer Cheftrainerin Heidi Scherr, die eine Ausbildung in den USA absolviert hat und von 1997 bis 2010 insgesamt 39 Hunde ausgebildet hat. Sie tut dies ehrenamtlich, um die Kosten für die Hundeausbildung nicht zusätzlich zu erhöhen.
Was ist ein Behindertenbegleithund?
Er ist ständiger Begleiter, Freund und Helfer für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. In einer sechsmonatigen Ausbildung erlernt der Service Hund Fähigkeiten, die auf so die Bedürfnisse des Behinderten zugeschnitten sind, dass er mit dem BBH unabhängiger von fremder Hilfe wird. Der Hund lernt zum Beispiel heruntergefallene Gegenstände zu apportieren (sogar Münzen, Papier oder Büroklammern). Er kann Licht- und Liftschalter betätigen, Türen und Schubladen öffnen und schließen. Er hilft beim Entkleiden, kann Reißverschlüsse oder Schuhbänder aufziehen. Er gibt auf Kommando Laut, zieht für kurze Strecken den Rollstuhl und vieles mehr.
Was ist ein Signalhund?
Er ersetzt seinem Menschen das fehlende Gehör. Er zeigt an, wenn der Wecker oder die Haustürklingel läuten, wenn das Baby schreit, wenn der Gehörlose gerufen wird, wenn ein Fahrrad sich von hinten nähert oder das Martinshorn ertönt und vieles mehr. Der gehörlose Mensch bekommt durch seinen vierbeinigen Begleiter mehr Sicherheit und wieder Kontakt mit seinen Mitmenschen.
Wer kann einen Behindertenbegleithund von uns erhalten?
Sie sollten vor allem Hundefreund sein! Sie sollten ihrem BBH genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken und Zeit für regelmäßige Spaziergänge aufbringen und vor allem die oben genannten Hilfestellungen wirklich benötigen. Damit ihr BBH auch nach Jahren gerne weiter für sie arbeitet, müssen Sie ab und zu mit ihm Erlerntes üben. Sollten im Laufe der Zeit größere Probleme auftauchen, bieten wir selbstverständlich Nachschulungskurse an.
Aktueller Stand unserer Tätigkeit (Mitte 2010):
Heidi Scherr hat über 39 Hunde ausgebildet, 17 davon für behinderte Kinder und drei Signalhunde. Das hört sich einfach an, doch es steckt einiges dahinter. Sie hat dafür über 200 Hunde auf ihre Eignung zum BBH getestet und mehr als 40 in die Ausbildung übernommen. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als BBH-Trainerin besucht sie wöchentlich die Behindertenschule der Universität um den Kindern den Umgang mit Hunden zu ermöglichen. Außerdem geht sie mit ihren Hunden auch in Schulen, stellt dort die Arbeit mit BBHs vor und gleichzeitig den richtigen Umgang mit fremden Hunden.
Anstatt des jährlichen Sommerfestes fuhr eine Gruppe Rollstuhlfahrer mit ihren BBHs und Heidi Scherr nach Mecklenburg Vorpommern. Ein einmaliges Erlebnis.
Unser Sommerfest 2010 findet vom 18.Juni bis 20.Juni statt
Wie Sie unseren Verein unterstützen könnten:
Sie können zum Beispiel Mitglied werden.
Als Mitglied werden sie ständig über unsere Tätigkeit auf dem Laufenden gehalten.
Wenn Sie uns eine Spende zukommen lassen wollen, hier unsere Bankverbindung:
Bank1Saar, Kto.-Nr. 24669017, BLZ 591 900 00
Ab einem Betrag von 50 Euro erhalten Sie von uns eine Spendenquittung.
Darüber hinaus sind auch testamentarische Zuwendungen möglich.